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Was ein Restaurantbesitzer über lokale Suche lernen musste

Was ein Restaurantbesitzer über lokale Suche lernen musste
Eine Restaurantbetreiberin aus München wunderte sich monatelang über ausbleibende Reservierungen, während Konkurrenten ausgebucht waren. Ihre Website existierte, Google kannte das Restaurant, trotzdem blieben Gäste aus. Das Kernproblem lag in den Öffnungszeiten. Ihr Google-Profil zeigte veraltete Zeiten von vor der Pandemie. Potenzielle Gäste sahen „geschlossen" und suchten Alternativen. Solche Diskrepanzen zwischen Online-Information und Realität schaden der lokalen Sichtbarkeit erheblich. Google stuft Profile mit falschen Angaben herab. Ein weiterer Stolperstein waren fehlende Bewertungsantworten. Das Restaurant hatte 47 Rezensionen gesammelt, auf keine einzige wurde reagiert. Für Algorithmen signalisiert das mangelndes Engagement. Für Menschen wirkt es desinteressiert. Beides schadet dem Ranking in lokalen Suchergebnissen. Die Münchner Betreiberin ignorierte außerdem die Bildfunktion. Ihr Profil zeigte ein einziges, unscharfes Außenfoto. Konkurrierende Restaurants präsentierten hochwertige Bilder von Gerichten, Innenräumen und Atmosphäre. Profile mit regelmäßigen, qualitativ guten Bildern ranken nachweislich besser. Nach systematischer Korrektur dieser Punkte verdoppelte sich die Sichtbarkeit des Restaurants in lokalen Suchergebnissen innerhalb von zwei Monaten. Die Reservierungen stiegen entsprechend.